Riester Rente Minijob

Auch Menschen, die einen Minijob mit einem Monatsverdienst von unter 450 Euro ausüben, können die Förderung der Riester Rente in Anspruch nehmen. Die Förderung setzt sich aus einer Grundzulage zusammen, die Seit dem Jahr 2018 nicht mehr 175, sondern 175 Euro beträgt sowie einer Kinderzulage. Für Kinder, die nach dem 1.1.2008 geboren wurden, gibt es eine Zulage von 300 Euro und für Kinder, die vor dem Jahr 2008 geboren wurden 185 Euro. Jugendliche unter 25 erhalten zusätzlich zur Grundlage einen einmaligen Bonus von insgesamt 200 Euro.

Wir sind jederzeit unter dem angegebenen Kontaktformular für Sie erreichbar. Dabei erstellen wir Ihnen eine persönliche und unverbindliche Bedarfsanalyse. Es stehen auch die aktuellen Testsieger zur Auswahl. 

Wer mit einem Minijob bei der Riester Rente am meisten profitiert

Seit dem Jahr 2013 sind auch Minijobs versicherungspflichtig, sodass alle mit einem versicherungspflichtigen Minijob zum förderberechtigten Personenkreis der Riester Rente gehören. Um die volle staatliche Zulge zu bekommen, kann bei Geringverdienern schon die Zahlung eines Eigenbetrags von 60 Euro in den Riester-Vertrag ausreichen. Damit profitieren von dieser Förderung in erster Linie Familien mit Kindern und Geringverdiener.

Unsere Partner vergleichen >

Befreiung von der Rentenversicherungspflicht kann zum Wegfall der Förderung führen

Menschen, die einen Minijob ausüben, können sich durch einen schriftlichen Antrag von der Versicherungspflicht befreien lassen. Allerdings kann diese Versicherungspflicht nicht mehr rückgängig gemacht werden. Daher rät auch die Rentenversicherung, sich vor der Befreiung des Eigenbetrags genau zu informieren. Denn der Verzicht auf die Versicherungspflicht bei Minijobs kann dazu führen, dass Sie keine Förderung Ihrer Riester Rente mehr erhalten.

Was Minijobber beim Eigenbetrag für die Riester Rente beachten sollten

Damit Sie als Minijobber ungekürzte staatliche Zulagen erhalten können, müssen Sie den Sockelbetrag beachten. Daher müssen Sie beim Eigenbetrag richtig rechnen und mindestens 4 % des Vorjahreseinkommens in Ihre Riester Rente investieren. Die Zulagen dürfen Sie dabei einrechnen. Den Mindesteigenbetrag erhalten sie daher, indem Sie von den 4 % Ihres Vorjahreseinkommens die Zulage(n) abziehen. Für die ungekürzte Zulage müssen Sie allerdings den Sockelbetrag von mindestens 60 Euro einzahlen. Die Zulage wird jedoch entsprechend gekürzt, insofern der Eigenbetrag darunter liegt.

Zu zahlende Beiträge laut https://www.minijob-zentrale.de/
Prozent Beitragsgruppe Abgaben Beiträge in Euro
Summe der Abgaben des Arbeitgebers (pro Monat) 0,00
Arbeitnehmeranteil bei Zahlung des vollen Beitrages
zur Rentenversicherung (vom Lohn einzubehalten)
0,00
Gesamtabgaben an die Minijob-Zentrale 0,00
13,00 6000 zur Krankenversicherung 0,00
18,60 0100 voller Beitrag zur Rentenversicherung 0,00
15,00 0500 zur Rentenversicherung 0,00
Vom Minijobber aufzubringender Anteil
zur Rentenversicherung
0,00
0,90 U1 Umlage 1 (U1) 0,00
0,19 U2 Umlage 2 (U2) 0,00
0,06 INSGU Insolvenzgeldumlage 0,00
2,00 ST einheitliche Pauschsteuer

Fazit Riester Rente Minijob

Die Riester Rente lohnt sich in der Regel sehr oft für alle, die einen Minijob ausüben. Denn neben der Grundzulage, die im Jahr 2018 auf 175 Euro gestiegen ist, gibt es auch die staatlichen Kinderzulagen. Allerdings haben Sie Anspruch auf die Förderung der Riester Rente nur dann, wenn Sie ein rentenversicherungspflichtiger Minijobber sind und einen Eigenbetrag von 3,6 % Ihres Einkommens in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Zudem haben Geringverdiener auch im Alter mehr von der Riester Rente, da ein Freibetrag von derzeit 208 Euro gilt. Was bei der Steuererklärung beachtet werden sollte.

Unsere Partner vergleichen >